1. Platz bei der Gruppe 48

Literaturwettbewerb in Rösrath

Margin

Nach länger­er Zeit konn­te ich mal wie­der ei­nen Li­te­ra­tur­preis ge­win­nen. In der Bil­dungs­werk­statt bei Schloss Eu­len­broich in Rös­rath wähl­te das Pub­li­kum mei­nen Text auf den 1. Platz.

Es war die Gruppe 48, die diesen Preis ausgelobt hat. Über 500 Einsendungen erreichte die sechsköpfige Jury, die daraufhin die sechs Finalisten bestimmte, die nach Rösrath eingeladen wurden – drei für Lyrik, drei für Prosa. In direkter Nachbarschaft zum schönen Schloss Eulenbroich in Rösrath fand dann am 08.09.2019 die entscheidende Lese-Veranstaltung statt, in der die Autorinnen und Autoren ihre Texte vortrugen und in der anschließend das Publikum die beiden Sieger wählte – einen für Lyrik, einen für Prosa.

Reimer Boy Eilers aus Hamburg, Mechthild Bordt-Haakshorst aus Essen sowie Tobias Pagel aus Koblenz waren die Finalisten im Bereich der Lyrik. Sie trugen jeweils vier bis fünf Gedichte vor. Unterschiedlicher hätten die Persönlichkeiten und die Schreib- und Vortragsstile kaum sein können. Am Ende war es Mechthild Bordt-Haakshorst, die als Siegerin hervorging.

Reimer Boy Eilers
Mechthild Bordt-Haakshorst
Tobias Pagel
Margin

Nach der Mittagspause dann war ich an der Reihe, neben Alexandra Lüthen aus Berlin und Selim Özdogan aus Köln meinen Text vorzulesen. Es gab nur wenige Momente in meinem Leben, in denen ich nervöser war :-)

Peter Coon
Alexandra Lüthen
Selim Özdogan
Margin

Dass am Ende meine Geschichte zum Siegertext gekürt wurde, war nicht selbstverständlich, denn die Texte und Vorträge von Alexandra Lüthen und Selim Özdogan waren großartig. Alexandras ungewöhnliche Schilderung häuslicher Gewalt mit dem Titel „fliegende Katzen“ ging tief unter die Haut. Die Kraft ihrer Worte und das Hin und Her zwischen bösem Ausgang und Happy End machten es mir schwer, nach dem Vortrag wieder ins Jetzt zu finden. Selim Özdogan stellte mit „Nicht die Ohren“ sehr anschaulich heraus, dass Sprache oft kaum dazu geeignet ist, Menschen miteinander zu verbinden. „Farben und Gerüche brauchen keine Sprache“ heißt es in seinem Text, der mir sehr aus der Seele spricht. Es sei schon absurd, betonte er im Nachgespräch, „dass ich für diese Aussagen die Sprache genutzt habe.“

Mein eigener Text heißt „Tor der Tränen“. An dieser Stelle möchte ich über ihn nichts weiter schreiben, da er im Oktober in meinem neuen Erzählband erscheinen wird (siehe ➔ Neues Buch von Peter Coon im Herbst 2019 Buch­vor­stellung am 22.11.2019 in Witten a.d. Ruhr). Wer es nicht abwarten kann, der ist eingeladen, die Wettbewerbs-Anthologie zu erwerben. Sie trägt den Titel „Wunderwerk Text“ und kann ab sofort im Buchhandel oder auch direkt beim Druckdienstleister BoD bestellt werden.

Margin
Ein Teil der Jury und Förderer
Vor dem ...
... Schloss
Margin
Preisverleihung
v.l.n.r.: Selim Özdogan, Reimer Boy Eilers, Tobias Pagel, Dr. Uta Oberkampf, Mechthild Bordt-Haakshorst, Peter Coon, Alexandra Lüthen, Dr. Hannelore Furch, Dr. Jürgen Rembold
Margin

Nicht versäumen möchte ich an dieser Stelle aber, der Gruppe 48 sowie allen Förderern dieses hochdotierten Preises (Preisgelder insgesamt 8.000€) ein herzliches Dankeschön und ein großes Lob auszusprechen. Es war ein spannender Wettbewerb, der in einer gelungenen und gut organisierten Leseveranstaltung mündete. Sehr angenehm war es auch, meine Mitstreitenden ein wenig kennenzulernen (Mit Alexandra Lüthen, so habe ich inzwischen herausgefunden, habe ich bereits eine gemeinsame Veröffentlichung: Die Smartphone-Krimis aus dem Jahre 2015).

Danke für den schönen Tag, an dem ich auch ohne Preisgewinn viel Freude gehabt hätte – und nicht zuletzt für das leckere Buffet ;-)

Peter Coon, glücklich
Margin
1/15
Reimer Boy Eilers
2/15
Mechthild Bordt-Haakshorst
3/15
Tobias Pagel
4/15
Peter Coon
5/15
Alexandra Lüthen
6/15
Selim Özdogan
7/15
8/15
9/15
10/15
Ein Teil der Jury und Förderer
11/15
Vor dem ...
12/15
... Schloss
13/15
Preisverleihung
v.l.n.r.: Selim Özdogan, Reimer Boy Eilers, Tobias Pagel, Dr. Uta Oberkampf, Mechthild Bordt-Haakshorst, Peter Coon, Alexandra Lüthen, Dr. Hannelore Furch, Dr. Jürgen Rembold
14/15
Peter Coon, glücklich
15/15

Website Gruppe 48 e.V. http://www.die-gruppe-48.net/
Wettbewerbsanthologie „Wunderwerk Text“
ISBN 9783749469680
Infos hier
Zeitungsartikel
im Kölner Stadtanzeiger
vom 10.09.2019
https://www.petercoon.de/presse/2019-09-12-ErsterPreisPeterCoon-KoelnerStadtanzeiger.jpg
Zeitungsartikel
in der WAZ Oberhausen
vom 16.09.2019
https://www.waz.de/staedte/oberhausen/mit-tor-der-traenen-gewinnt-peter-coon-literaturpreis-id227094051.html

Ich freue mich, wenn Du diese Seite weiterempfiehlst.
(145)     
Verwandte Artikel:
bisherige Kommentare:
neuer Kommentar:
Name:
(freiwillige Angabe)
Website:
(freiwillige Angabe; Spam-Links werden gelöscht!)
eMail:
(freiwillige Angabe; wird nicht veröffentlicht)
Kommentar:
Zitate bitte mit eckigen Klammern umschließen: [ ... ]

Die von Ihnen eingegebenen Daten (nur der Kommentartext ist Pflichtfeld) werden gespeichert, um den Kommentar auf dieser Seite anzeigen zu können. Ihre IP-Adresse wird nicht gespeichert.

Beachten Sie auch unsere Datenschutzerklärung.

  
Wunderwerk Text – Wettbewerbsanthologie 2019 der Gruppe 48

In dieser An­tho­lo­gie ist der Text ver­öffent­licht, für den ich beim zu­ge­hö­ri­gen Wett­be­werb den er­sten Preis ge­won­nen ha­be :-)

Genau so ist es passiert – Anthologie

Der net-Verlag ver­öffent­licht vie­le Antho­lo­gien. Schon lan­ge war­te­te ich auf ein The­ma, bei dem ich mich mit einem Text be­teili­gen kann.

Wenn wir den Atem anhalten – Lyrik-Anthologie

Den Ulrich-Grasnick-Lyrik-Preis 2017 habe ich nicht ge­won­nen. Aber ei­nes mei­ner Ge­dich­te wur­de ver­öff­ent­licht :-)

4. Bubenreuther Literaturwettbewerb 2018 – Wettbewerbs-Anthologie

In der Wett­be­werbs-An­tho­lo­gie zum 4. Buben­reu­ther Litera­tur­wett­be­werb 2018 ist mei­ne Kurz­ge­schich­te Das Berg­pre­digt-Syn­drom ver­öffent­licht wor­den.

Weltfrieden ist aus – Fünfzehn Kurzgeschichten und ein Nachwort über die Erfindung der weiß-blauen Friedenstaube

Mit Welt­frie­den ist aus hat sei­ne zwei­te Kurz­ge­schich­ten­samm­lung her­aus­ge­bracht. Fünf­zehn Kurz­ge­schich­ten tummeln sich da­rin so­wie ein Nach­wort über die Er­findung der weiß-blau­en Frie­dens­tau­be, wie sie das Buch­cover ziert.

Vegan! - Kurzgeschichten, Gedichte und Lieder

Erstmals ist ein Ge­dicht von mir in ei­nem eBook er­schie­nen.

Schlaf gut – Gute Nachtgeschichten und Gedichte

Einen weite­ren Text konnte ich jüngst im Wende­punkt-Verlag ver­öffent­lichen.

Alltagsriesen

Was lange währt, wird end­lich gut. Vor vielen Mona­ten be­reits wurde eine mei­ner Kurz­ge­schich­ten für eine Antho­logie an­ge­nom­men. Ge­fragt waren Ge­dichte und Ge­schich­ten zum Thema „All­tags­rie­sen“.

Märzchen im November

Märzchen im No­vem­ber ist s erstes eigen­stän­diges Buch­pro­jekt. Der Unter­titel lautet: Drei­zehn nicht uner­heb­liche Erzähl­ungen und eine nur so zum Spaß. Einige von ihnen sind im Vor­feld bereits in Antho­logien unter­gekommen oder haben Prei­se gewon­nen.

Fassadenflucht – Politische Dichtung der Gegenwart II

„Schreibst du auch Ge­dichte?“, werde ich manch­mal ge­fragt. Ja, dann und wann. In Politi­sche Dich­tung der Gegen­wart Band II wur­den un­längst zwei von ihnen ver­öffent­licht.

Goldenes Kleeblatt gegen Gewalt 2014

Das Goldene Klee­blatt gegen Ge­walt ist ein jähr­lich aus­ge­lobter Lite­ratur­preis im öster­reichischen Burgen­land.

Asphaltspuren #23

Gut, dann bin ich eben ein Spiel­ver­der­ber. Ist mir egal, was du sagst – und wie du es sagst, hier vor allen an­de­ren, die um uns herum stehen und un­ge­dul­dig auf meine Zu­stimmung war­ten. So viel Er­stau­nen liegt in dei­ner Stimme, so viel Un­ver­ständ­nis und Mit­leid; Mit­leid mit einem ...

Smartphone-Krimis

»Schuhe aus­ziehen!«
Inspektor Kolme hob eine Augen­braue. Er war es nicht ge­wohnt, dass man ihn be­vor­mundete. Dem Mann, der sich ihm ge­rade als Bade­meister Hugo Edlich vor­ge­stellt hatte, stierte er trotzig in die Augen. Gern hätte er ihn igno­riert, ...

Prisma – Anthologie Autorenkreis Ruhr-Mark

Im Jahr 2013 nahm ich an einem Lite­ra­tur-Wett­bewerb zum The­ma „Prisma“ teil. Lange hatte ich keinen Ein­fall für eine passen­de Ge­schichte. Aber dann schrieb ich doch eine kurze Er­zählung – Abge­drängt, umge­lenkt, ge­bro­chen – und ge­wann den ersten Preis :-)

(c) www.petercoon.de     - 656ms -     Kontakt     Impressum     Datenschutzerklärung     RSS-Feed