Infos für Veranstalter

Als Autor biete ich zwei verschiedene, abendfüllende Bühnenprogramme an. In beiden lese ich Kurzgeschichten – ein Genre, das sich ganz besonders für Leseveranstaltungen eignet.

Hier finden sich viele Texte, Bilder, Videos für Veranstalterinnen und Veranstalter:

Peter Coon beim Bühnenprogramm „Märzchen im November“ – Lesung und Musik
  • Lesung mit Musik
  • 2 x 45 Minuten plus Pause
  • Der musikalische Teil kann vom Veranstalter beigesteuert werden (s.u.)
  • Zielgruppe: Erwachsene
  • Genre: Kurzgeschichten / Short Stories
  • Tiefgehende, manchmal herausfordernde, oft lustige, romantische oder absurde Texte
  • Tontechnik kann mitgebracht und bereitgestellt werden.
Mario Bierhoff und Peter Coon beim Bühnenprogramm „Weltfrieden ist aus“ – Lesung und Musik
  • Konzert-Lesung
  • 2 x 45 Minuten plus Pause
  • Peter Coon gemeinsam mit dem Liedermacher Mario Bierhoff
  • Gleicher Anteil von Lesung und Musik
  • Zielgruppe: Erwachsene
  • Genre: Kurzgeschichten / Short Stories
  • Tiefgehende, manchmal herausfordernde oder politische, oft lustige, romantische oder absurde Texte
  • Mit einer Bühnenperformance zum Thema Frieden und Friedenstaube
  • Tontechnik kann mitgebracht und bereitgestellt werden.
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»Patsch!«, rief Edmund, als wieder ein fettes Insekt auf der Windschutzscheibe zerplatzte. Der Scheibenwischer schmierte einen besonders unschönen Streifen über das Glas, und aus den Wischwasserdüsen sprudelten nur noch kleine Bläschen. Edmund fluchte. Nach nunmehr dreihundertfünfzig Autobahnkilometern wurde ihm die ganze Sache jetzt eigentlich zu undurchsichtig, doch er war spät dran.

Karl erschien mir immer als blau. Wir kannten uns schon seit unserer gemeinsamen Kindergartenzeit und waren dicke Freunde, auch später auf der Grundschule und dem Gymnasium. Fast jeden Nachmittag trafen wir uns, und während all dieser Zeit kam er mir irgendwie blau vor. Ich meine damit nicht seinen Alkoholspiegel, obwohl dieser zuletzt immer öfter auch diese Art von Blau-Sein verursachte. Nein, ich meine wirklich die Farbe Blau.

Anna hat endlich einen Freund. Er ist ihr erster fester Freund überhaupt, und er ist sehr aufmerksam. Fühlt sie ein neues Bedürfnis aufkommen und grübelt darüber nach, wie sie es ihm mitteilen will, so kommt er ihr meist zuvor und stillt es, ehe sie auch nur den Mund öffnen kann. Schaut sie ihm tief in die Augen, so meint sie bisweilen zu erkennen, wie er seinerseits in ihren forscht, ob es dort nicht einen Wunsch zu lesen gibt. Und wenn sie sich nicht vorsieht und einen von ihnen nicht tief genug in sich vergräbt, so findet sie ihn nicht selten anderntags erfüllt.

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